Yuma 4×4

Media and Communications

Welche Gebotsstrategien gibt es in Google Ads? [Frag Bloofusion #13]

Welche Gebotsstrategien gibt es in Google Ads? [Frag Bloofusion #13]


Automatisierte Gebotsstrategien bieten
eine intelligente Möglichkeit, um das eigene Bidding zu optimieren,
während man absoluten Zeitaufwand einspart.
welche intelligenten Gebotsstrategien es gibt und ja für wen sie sich am
Besten eignen, das erkläre ich ihnen heute in unserem Video Hallo, ich bin Marlen Voelkner, Online Marketing Managerin bei der Agentur Bloofusion. Ja heute beginnen
wir mit den intelligenten Gebots- Strategien. Da gibt es zunächst z. B. den auto-optimierten CPC, dieser eignet sich direkt als
Standardeinstellung für neue Kampagnen, falls man noch keine Daten quasi
gesammelt hat. Und hier wird der CPC, den sie festlegen können,
sprich hier haben sie wirklich noch sehr große Kontrolle im Vergleich zu anderen
automatisieren Gebotsstrategien. Hier wird der CPC angepasst auf
verschiedenen Datengrundlagen, die Google letzten Endes vorliegt, die wir schlussendlich
nie einsehen könnten. Sprich z. B. verschiedene Geräte
können hier berücksichtigt werden, also ob ein Benutzer von einem Mobilgerät
zugreift oder eher von einem Laptop. Hier passt Google dann einfach die
CPCs in Echtzeit für den jeweiligen Nutzer an. Als nächste
intelligente Gebotsstrategie gibt es dann den sogenannten Ziel CPA,
sprich hier legt man letzten endes einen Wert fest, was einem die jeweilige
Conversion wert ist. Also man richtet schlussendlich auf die Kosten/ Conversion aus. Wichtig hierbei: Google benötigt in den vergangenen 30
Tagen minimum 15 Conversions, um wirklich ja auch
einfach verlässlich aussteuern zu können.
Grundsätzlich eignet sich diese Strategie vor allem für Unternehmen die
wirklich sehr gut abschätzen können, was eine jeweilige Conversion wert ist und
wo die Conversions dann aber tatsächlich einen ähnlichen Wert haben. Sprich z. B. eine Anfrage kostet für ein bestimmtes B2B unternehmen ca. 15
EUR umgerechnet, dann kann man eben wirklich einen sehr genauen CPA von
15 EUR aussteuern. Und das bietet dann auch einfach eine gewisse Stabilität in
der intelligenten Gebotsstrategie. Dann haben wir auf der nächsten Stufe die sogenannten Ziel ROAS. Hier geht es um den sogenannten “Return
on adspend”, das ist quasi der Kehrwert einer Kosten-Umsatz-Relation. Ja und
diese ROAS legt man ebenfalls auf einen bestimmten Wert fest, das heißt wenn man z. B.
als Shopbetreiber auf eine bestimmte Kosten-Umsatz-Relation aussteuern
möchte, eignen sich die ROAS hervorragend. Dafür braucht man in den vergangenen 30
Tagen aber möglichst eine verlässliche Datenbasis und ja dann steuert Google
letzten endes so aus, dass man die meisten möglichen Conversions bei Einhaltung der
jeweiligen KUR, sprich diesen sogenannten Ziel ROAS
erreichen kann. Nachteil bei dieser Gebotsstrategie ist
definitiv, dass man keine große Kontrolle hat. Also man setzt einmal wirklich diese ROAS ein und dann verläuft die Gebotsvergabe
vollkommen automatisch d.h. wenn die mehr Kosten verursacht werden sollten,
kann man hier nicht wirklich eingreifen. Man kann nicht bremsen, man kann keine
Gebote senken oder erhöhen, wenn man mal bestimmte Produkte gerne pushen möchte
im Shop. Es ist aber ansonsten wirklich eine sehr zeitsparende Maßnahme, um die
Gebote z. B. auch für große Shopping-Kampagnen einfach automatisiert
aussteuern zu lassen. Nun gibt es noch zwei Gebotsstrategie-Typen: zum einen die Klicks maximieren und die Conversion
maximieren. Diese richten sich an einem festen
Budget aus, das sie als Werbetreibender vorgeben und erreichen dann wirklich so
viele Klicks und Conversions wie bei dem jeweiligen Budget möglich sind. Das
heißt, das kann durchaus zu hohen Klickpreisen führen,
wenn Google der Meinung ist, dass das eben wirklich zu einer hohen Conversionanzahl führen
kann. Der Nachteil ist natürlich auch
hier wie bei den Ziel ROAS, dass man die einzelnen Gebote nicht aussteuern kann
und somit wirklich sehr wenig Kontrolle hat. Vorteil ist natürlich, man
gibt ein festes Budget vor und ab dann macht Google das quasi alles alleine. Das
heißt auch hier muss man letzten endes nicht viel Zeit investieren ins Gebotsmanagement. Dann gibt es noch die sogenannte Ausrichtung auf Suchseitenposition. Schlussendlich eine gute Strategie mit
der sie selber festlegen können auf welcher Suchseitenposition sie erscheinen möchten,
und geben dann Google komplett freie Hand was die Gebote angeht.
Auch hier natürlich wieder sehr hoher Kontrollverlust. Es stellt sich natürlich
auch die Frage, wie wichtig das ist auf welcher Suchseitenposition man erscheint.
Viel wichtiger wäre ja eigentlich was für einen Umsatz man generiert oder was für
einen Umfang an Conversions man generiert. Aber falls man als Werbetreibender
wirklich nur die Position letztlich im Auge hat, dann ist das natürlich die
perfekte Strategie für sie. Als letztes gibt es dann noch die Gebotsstrategie, wo man sich dann letzten endes kompetitiv an einen Konkurrenten wendet.
Das heißt hier sucht man sich einen bestimmten Mitbewerber aus, den man
übertreffen möchte, gibt an wie oft man ihn übertreffen möchte und dann steuert
Google alles komplett selber aus. Das ist eine Strategie die wir in der Praxis
eigentlich nie verwenden, ist definitiv gut fürs Ego wahrscheinlich, aber was
jetzt so die Wirtschaftlichkeit angeht der Werbemaßnahme, da muss man sich schon
auf jeden Fall fragen, ob das sinnvoll ist. Ja, das sind die intelligenten
Gebotsstrategien die Google uns bietet. Da ist auf jeden Fall für die
verschiedensten Werbetreibenden, für die verschiedensten Produkte und auch die
verschiedensten Größen der Konten letzten endes eigentlich alles dabei.
Ja, die Vorteile von intelligenten Gebotsstrategien die liegen eigentlich
auf der Hand, denn schlussendlich kann nur Google eine datengerechte und wirklich
auch Echtzeit-Vergabe der Gebote ermöglichen.
Das könnten wir als menschliche Account Manager wirklich überhaupt gar nicht
leisten, denn uns liegen auch einfach viele Informationen und Nutzersignale nicht vor. Allen voran z. B. die konkrete
Suchanfrage die ein Nutzer hat. Ja, was außerdem von Vorteil ist, dass die
intelligenten Gebotsstrategien auch Remarketinglisten mit einbeziehen. Man
muss jedoch auch sagen, dass natürlich nicht alles gold ist, was glänzt. Also
auch intelligente Strategien haben letzten endes Nachteile. Was natürlich
viele verunsichern mag z. B. dass man die Kontrolle wirklich
teilweise sehr stark abgeben muss, außerdem werden z. B. auch Geräteanpassungen nur dann letzten endes berücksichtigt
wenn sie bei +/- 100 % sind, das heißt feinere Anpassungen werden da
einfach nicht wahrgenommen und das ganze ist natürlich eine Blackbox, man hat
wenig Einfluss darauf, man muss letzten endes Google wirklich machen lassen.
Durch eine stetige Kontrolle dieser Kampagnen und wirklich starke Beobachtung der intelligenten Gebotsstrategien kann man die Nachteile aber wirklich
aufwiegen und ich kann jedem nur raten wirklich sich mal die intelligenten Gebotsstrategien anzuschauen, zu reflektieren welche maßnahmen würden für den eigenen
Kontoumfang, für die eigene Conversion Anzahl oder auch einfach für die eigene
Kosten-Umsatz-Relation Sinn ergeben. Probieren sie es aus, falls sie Fragen
haben, schreiben sie uns diese gerne in die Kommentare.
Und ansonsten danke ich ihnen sehr fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal!

Leave comment

Your email address will not be published. Required fields are marked with *.