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Media and Communications

Google Pay Deutschland, YouTuber Streik, Instagram Collection Ads, AdWords PageSpeed uvm. by OMG!

Google Pay Deutschland, YouTuber Streik, Instagram Collection Ads, AdWords PageSpeed uvm. by OMG!


Moin, moin und herzlich Willkommen zu einer
neuen Folge OMG! – Die Online-Marketing Goods. Diese Woche wieder mit einem kurzen Wochenrückblick. Hier erfahrt ihr das Wichtigste, was in der
digitalen Welt in dieser Woche passiert ist. Los geht’s! Google Pay ist in Deutschland gestartet! Das heißt, ihr könnt bei ausgewählten Anbietern
ab sofort mit eurem Smartphone bargeldlos bezahlen. 2015 hat Google damit schon in den
USA angefangen. Jetzt also auch der deutsche Markt. Damit sind sie nicht die Ersten. WeChat, der chinesische Konkurrent, kam damit
schon vor einem Jahr nach Deutschland. Nichtsdestotrotz will Google damit nun natürlich
den Markt erobern. Ihr könnt also ab sofort bei Anbietern euer
Smartphone an Kassensystem halten und zack, wurde die Ware bezahlt. Dazu müsst ihr nur eure Kreditkartendaten
im Google Play Store angeben. Und schon funktioniert es. In den USA ist der Dienst sogar schon mit
PayPal möglich. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das
auch in Deutschland funktioniert und damit eine breitere Masse erreicht. Aber ihr könnt nicht nur in Geschäften damit
bezahlen. Ihr könnt auch Geld an Freunde verschicken,
so wie wir es schon vom Facebook Messenger kennen. Das funktioniert bei Google mitunter schon
per Sprachbefehl. Das heißt, ihr holt euer Smartphone raus
und sagt einfach: “Hey Google, schick mal bitte 5 Euro an den Thomas, der er besorgt
das Geburtstagsgeschenk für Sven.” Und schon werde die 5 Euro an die jeweilige
Person geschickt. Nicht schlecht, oder? Ein paar deutsche Shops machen schon mit. Darunter finden sich auch sehr große Namen,
wie Adidas, Asos oder auch Flixbus. Dort ist das Zahlen mit Google Pay also schon
möglich. Natürlich muss Google hierfür auch mit Banken
zusammenarbeiten. Einen sehr großen Vertreter haben sie schon
unter ihren Partnern: die Commerzbank. Die bringt gleich ihr Tochterunternehmen ComDirect
mit. Auch Wirecard, die vor einem Jahr bereits
eine Kooperation mit WeChat eingegangen sind, macht mit. Außerdem ist auch die Smartphone-Bank N26
mit ihm Boot. Weitere Banken werden wahrscheinlich folgen. Die Sparkasse hält sich bislang noch bedeckt,
aber der Rest wird vermutlich zeitnah dabei sein. Bislang ist Google Pay für alle Beteiligten
kostenlos, das heißt für die Unternehmen, die Banken und auch für die User. Wie will Google aber Geld damit verdienen? Das steht noch in den Sternen, aber wir können
schon Vermutungen anstellen. Wahrscheinlich ist Google Pay als App nur
der Anfang und Google wird diese App sukzessive zur großen Plattform ausbauen. Dort wird es mehr Angebote geben, die werden
wiederum kostenpflichtig sein. Soviel zum Blick in die Zukunft. Kommen wir zum nächsten Thema: Instagram
Collections als neues Werbeformat auf Instagram. Ihr kennt es vielleicht schon von Facebook. Da gibt es die Collections, oder auch Sammlungen,
schon länger. Wenn ihr eine Anzeige in eurem Newsfeed seht,
in der oben ein großes Bild oder Video erscheint und unten 4 bis 5 kleine Produktbilder zu
sehen sind, dann habt ihr es mit einer Collection Ad zu tun. Die gibt es jetzt auch auf Instagram und dieses
Werbeformat ist wie geschaffen für die Plattform, denn es legt sehr viel Wert auf das Visuelle. Ihr könnt Videos, Fotos, Text und Call-to-actions
einbauen. Wenn der User auf die Anzeige tippt, dann
wird sie zum Vollbilderlebnis auf dem Smartphone. Das heißt, die User werden sich tendenziell
länger mit eurer Anzeige beschäftigen, demnach auch mit euren Produkten und ggf. eher auf
den Kauf-Button klicken. Das Creative ganz oben in der Anzeige wählt
ihr selbst aus. Die kleinen Produktbilder unten zieht sich
Instagram aus dem Produktkatalog auf Facebook. Diesen müsst ihr vorher nämlich über den
Facebook Business Manager erstellen. Das ist relativ easy, denn ihr müsst nur
den Katalog anlegen und eure Produktdaten aus dem Online Shop in vorgegebener Art und
Weise bei Facebook hochladen. Und schon zieht sich Instagram Produktbilder
und -informationen aus dem Katalog und baut sie in die Collection Ad ein. Ziemlich cool, oder? Wir empfehlen, das Format einfach mal auszuprobieren,
um zu schauen, wie es denn performt. Kommen wir zu einer anderen großen Plattform:
YouTube. Da geht es in Sachen Monetarisierung immer
noch heiß her. Wir haben schon öfter über dieses Thema
berichtet. Im vergangenen hatte YouTube einige Probleme
mit seinen Werbekunden, denn ihre Werbeclips wurden teilweise vor sehr fragwürdigen Videos
ausgestrahlt. Daraufhin drohte der Boykott einiger sehr
großen Werbepartnern. YouTube hat darauf reagiert und die Anforderungen
für YouTuber, die Geld mit Werbung verdienen, angehoben. Dann kippte die Stimmung und die YouTuber
gingen auf die Barikaden. Es schien teilweise recht wahllos von YouTube,
vor welchen Videos Werbung geschalten werden durfte und vor welchen nicht. Viele YouTuber haben einfach kein Geld mehr
verdient obwohl sie im Grunde nichts falsch gemacht haben. Der Streit hat nun eine neuen Höhepunkt erreicht,
denn einige YouTuber rotten sich momentan zusammen und drohen mit Streik. Das ist wiederum ein Problem für YouTube. Zwar haben sie die Unternehmen, also die Werbetreibenden, besänftigen können, jedoch braucht YouTube besänftigen können, jedoch braucht YouTube neben diesen auch die Creators, also die YouTuber,
die für Content auf der Plattform sorgen. Wo keine Videos sind, kann nämlich auch nicht
geworben werden. Betroffen sind vor allem YouTuber, die eher
kritische Themen in ihren Videos behandeln, wie Politik oder Religion. Aber was passiert, wenn YouTube dem Creator
sagt: “Du machst Videos über Politik und wir können keine Werbung mehr davor schalten,
weil das den werbetreibenden Unternehmen nicht gefällt”? Dann macht nämlich keiner mehr Politik auf
YouTube. So sieht es leider aus. Das ist eine Art von Selbstzensur. YouTube hat natürlich jedes Recht dazu, denn
jeder kann für sich entscheiden, ob er auf YouTube sein will oder nicht. Andererseits ist das wie gesagt Selbstzensur,
denn Leute werden daraufhin nur noch Videos zu Themen, die YouTube und den Werbetreibenden
gefallen produzieren. Das würde bedeuten, dass wir nur noch die
gleichen “ungefährlichen” Themen auf YouTube haben – ohne kritische Meinungen,
ohne politische Ansichten. Was ist das dann noch? Dieser Streit wird wohl noch ein Weilchen
dauern. Ein Machtwort wurde bislang noch nicht gesprochen. Jetzt ist auf jeden Fall YouTube wieder am
Zug und muss etwas tun. Wir behalten die Entwicklung für euch im
Auge. Letztlich ist YouTube abhängig von Unternehmen,
von Creators und natürlich den Zuschauern. Fehlt eine dieser drei Komponenten, dann funktioniert
YouTube so nicht mehr. Google setzt auf Geschwindigkeit! Erst kürzlich wurde das Google Page Speed
Update bestätigt. Demnach ist die Ladezeit einer Website viel
wichtiger für das gesamte Ranking geworden. Das wird nun auch auf AdWords übertragen. Als Werbetreibenden bei AdWords wird euch
nun die Ladezeit der Landingpage angezeigt, auf die ihr mit der AdWords Anzeige verlinkt. Google hat sich dafür eine 10-Punkte-Skala
ausgedacht, die anzeigt, wie schnell oder langsam eine Seite lädt. Das ist sehr hilfreich für eure laufenden
Kampagnen, denn dieser Wert wird täglich aktualisiert. So habt ihr immer den Überblick, ob eure
Landingpages auch schnell genug laden. Denn dieses Signal ist immer wichtiger für
Google. Sind wir doch mal ehrlich: Ihr klickt auf
eine AdWords Anzeige und wenn die länger als 10 Sekunden braucht, um vollständig zu
laden, dann seid ihr schnell wieder weg und sucht euch etwas Neues aus. Das hat sich auch Google gedacht und deswegen
wird dieses Signal immer wichtiger. Das heißt für euch, dass ihre eure Landingpages
immer so optimieren solltet, dass die Ladezeit möglichst kurz ist. Das verbessert die User Experience und letztlich
die Conversion Rate eurer Anzeige. Zum schluss möchten wir euch noch auf eine
sehr coolen Artikel von Search Engine Land hinweisen. Hier werden 5 Dinge aufgezählt, die AdWords
mittlerweile automatisch kann. Punkt 1: Smart Campaigns. Dieses Anzeigenformat ist noch ziemlich neu
und wird gerade ausgerollt. Es richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen. Es lässt Google automatisch auf Keywords
bieten. Außerdem soll Google AdWords bald auch die
Anzeigen und die Landingpages selber erstellen können. Die Basis dafür bieten die Daten, die ihr
bei Google My Business hinterlegt habt. Ein zweites neues Format sind die Universal
App Campaigns. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Apps,
genauer gesagt um Conversions in Apps. Das Bidding, das Targeting und selbst die
Creatives werden automatisch von AdWords erstellt. Ihr braucht letztlich nichts tun, außer das
Budget anzugeben. Ihr seid eher bei Google Shopping unterwegs? Kein Problem, denn auch das kann Google AdWords
mittlerweile vollkommen automatisch. Das alte Problem bei Google Shopping Ads ist
ja, dass sehr große Shops meist sehr viele Produkte haben und es schwer ist, den Überblick
über die Anzeigen der aktuellsten Produkte zu behalten. Deswegen könnt ihr die künstliche Intelligenz
von Google zu Rate ziehen. Google macht es nämlich vollkommen automatisch
möglich Shopping- und Remarketing Ads im Google Display Netzwerk zu schalten. Kommen wir aber nochmal zum automatischen
Bieten. Smart Bidding heißt das bei Google. Insgesamt gibt es 7 Gebotsstrategien – 3
davon fallen unter den Begriff Smart Bidding, also automatischen Bieten aufgrund von künstlicher
Intelligenz. Ihr gebt letztlich nur noch die Ziele an,
wie z.B. den ROI und Google erledigt den Rest und schaltet für euch Anzeigen. Da sich diese Ziele aber ändern können,
empfehlen wir euch, sich nicht vollkommen darauf zu verlassen. Ihr solltet die Kampagnen immer im Auge behalten
und checken, ob alles korrekt läuft. Zu guter Letzt kommen wir zu den dynamischen
Such-Anzeigen. Das ist wirklcih etwas ganz Tolles, denn Google
schaltet automatisch Search Ads zu Produkten aufgrund relevanter Suchanfragen in der Google
Suche. Das heißt, wenn viele User plötzlich nach
roten Sneakern suchen und ihr rote Sneaker verkauft, dann wird Google automatisch Anzeigen
erstellen, die eure roten Sneaker bewerben. Ihr entscheidet dabei, welche Produkt- oder
Blogseiten angegeben werden und Google durchsucht diese selbstständig und gleicht sie mit den
aktuellen Suchanfragen ab. Laut Google sind die Conversions und der ROI
bei den Testkunden um 10% gestiegen. Das Format kann sich also lohnen. Und das war’s für diese Woche. Ich sage Tschüß und hoffe, es hat euch gefallen
und ihr habt ein paar News für euch mitgenommen. Wenn dem so ist, dann liket doch dieses Video
oder teilt es mit euren Freunden, zeigt es ihnen und abonniert natürlich unseren YouTube
Channel. Ich sage, macht’s gut und bis nächste Woche. Tschüß!

3 thoughts on “Google Pay Deutschland, YouTuber Streik, Instagram Collection Ads, AdWords PageSpeed uvm. by OMG!

  1. Cool, endlich! Leider macht meine rückständige Bank (Volks-/Raiffeisenbank oder Sparkasse) nicht bei Google Pay mit. Aber über die Anmeldung bei BOON kann ich es dann doch nutzen. Und Leute: Man braucht keine Kreditkarte! BOON stellt eine virtuelle Kredit karte für Google Pay bereit. Ihr braucht nur ein Konto von dem ihr Geld zu Boon übertragt. Hier haben Android-User schon erfolgreich bezahlt >>>>
    Aldi Nord (27.6.18)
    Aldi Süd (29.6.18)
    C&A (07.07.18)
    Conrad Electronics (19.7.18)
    Deichmann (21.7.18)
    Der Beck (27.6.18)
    DM (02.7.18)
    Edeka (28.6.18)
    Esso (17.8.17*)
    Ikea (10.07.18)
    JET-Tankstelle (19.07.18)
    Kaufland (19.07.18)
    Lidl (03.03.18)
    Marktkauf (26.6.18)
    McDonald’s (28.6.18)
    McTrek (21.7.18)
    Müller Drogerie (09.07.18)
    Netto (27.7.17*)
    OBI (19.07.2018)
    Penny (teilweise) (12.1.18**)
    Real (2.8.17*)
    Primark (07.07.18)
    REWE (27.6.18)
    Rossmann (29.6.18)
    Saturn (30.6.18)
    Shell (01.7.18)
    Total (30.6.18)
    (Source: https://docs.google.com/document/d/1Xgk5RKZOAuy2-akWHtH90hTQUY8GbzRpZzEkVk2xWmY)

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